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15. October 2018
 
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Projektverlauf

Die Zusammenarbeit zwischen Herrenknecht und JAG wurde im September 2001 mit der Übertragung der Verantwortung für drei Produktgruppen begonnen.

1. Phase: Planung von Losgrößen u. Lagerhaltungspolitik

In einem ersten Schritt wurden die Lagerbereiche der unterschiedlichen Teilegruppen auf ein Zwei-Behälter Kanbansystem umgestellt. Bei der Festlegung der Losgrößen wurden die Verbrauchsdaten der Vergangenheit zu Grunde gelegt. Material welches die Füllmengen überschritt wurde in ein extra aufgebautes Pufferlager aussortiert. Hierbei konnte die Kapitalbindung in den betroffenen Lagerbereichen um ca. 25% reduziert werden. Die im Pufferlager eingelagerten Überbestände wurden nach und nach dem Produktionsprozess beigesteuert. Der aktuelle Bestand im Pufferbereich ist als eiserne Reserve zu betrachten. Gleichzeitig wurde die Verwaltung der Materialstammdaten für die besagten Teilegruppen von Herrenknecht an JAG übertragen.

2. Phase: Informationssystem

In dieser Phase wurden für die zu betreuenden Teile Barcodeetiketten mit eigenen Teilenummern erstellt und das Format der Datenübertragung mit den Lieferanten ausgearbeitet und realisiert. Für die erfolgreiche Einführung des Dienstleistungskonzepts ist die Akzeptanz der Werker vor Ort von besonderer Bedeutung. Somit wurden in der Folge die Spielregeln kommuniziert. Wie wird aus einem Kanbanpuffer entnommen? Wie ist mit Leerbehältern zu verfahren, was ist mit Material zu tun welches entnommen, aber nicht verbaut wurde? Nach Abarbeitung aller projektbezogenen Punkte konnten nach nur sechs Wochen das Dienstleistungskonzept in den Produktivbetrieb übernommen werden.

3. Phase: Produktivbetrieb

Seit Mitte Oktober 2001 betreut die JAG durchschnittlich 2.500 Bestellpositionen pro Monat. Neben der eigenständigen Disposition und dem Abruf von Kleinteilbedarfen für die Fertigung, sowie deren weiteres materialwirtschaftliches Handling übernimmt JAG bei der Herrenknecht AG auch die werksinterne Logistik für hochwertige A- und B-Teile von der Anlieferung bis zur Abnahme durch den Bedarfsträger. Währenddessen steht JAG im gesamten Prozessablauf als Ansprechpartner, insbesondere bei Problemen, sowohl für den Kunden als auch die Lieferanten zur Verfügung. Vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglicht es, die Probleme an der Schnittstelle Lieferant-Kunde durch hohe Informationstransparenz zu minimieren.

Monatlich werden Kennzahlen zum Verbrauch in den einzelnen Kanbanbereichen an die Herrenknecht AG übermittelt. Dabei ist JAG in der Lage die Verbrauchszahlen und somit auch die entsprechenden Kosten möglichst exakt auf einen Kostenträger zuzurechnen. Auf Basis dieser Zahlen werden in einem quartalsmäßigen Rhythmus eigenständig Optimierungsvorschläge für einzelne Teile erarbeitet und bei Zustimmung durch Herrenknecht realisiert.

  • Die Bestände in den betreuten Kanbanbereichen konnten um ca. 40% gesenkt werden. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Kontinuierlich wird auf ein Optimum hingearbeitet.
  • Die Prozesskosten konnten um ca. 50% reduziert werden.
  • Die Teileverfügbarkeit strebt mittlerweile gegen 100 %.
  • Der operative Einsatz eigener Mitarbeiter in diesem Bereich konnte minimiert werden.
  • Prozesstransparenz und Informationsverfügbarkeit entlang der gesamten Prozesskette konnte erreicht werden.
Letzte Aktualisierung: 31.05.05 zurück | Druckversion | nach oben
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